Zum Inhalt springen

Die PSF - Wurzeln

Das Pädak Sound Forum entwickelt sich organisch am Anfang der Neunziger Jahre als Bedürfnis einiger Studierender der (damaligen) Akademie, die an Josef Matscheko herantreten, um ihn zum Jazzlehrer ihrer noch zu gründenden Jazzband zu erklären. Der angesichts des Studenteneifers beeindruckte Berufene lässt sich auf dieses Abenteuer ein und wird in Ermangelung eines Bassisten zu eben genau diesem in der „Panic Jazz Crew“, der ersten Padl-Jazz Band; schon nach wenigen Wochen findet das erste „Jazz-Cafe“ (am Klavier Richard Pöcksteiner) statt und das Studienjahr 1991/92 klingt mit einem kleinen „Open Air“-Konzert lautstark aus. Diese ersten Jahre sind geprägt von erheblichen Akzeptanzschwierigkeiten bei der damaligen Leitung der Akademie und einigen Professoren, die den angeblichen „Lärm“, der sich in die sonst so wohligen, tradierten Klänge der Akademie zu mischen begann, nur schwer verstehen konnten, und einige Aktivitäten, wie zum Beispiel die von Josef Matscheko initiierten „Besinnlichen Impulse im Advent“ stoßen in diesem Spannungsfeld auf überaus geteilte Zustimmung; überhaupt scheint derlei Engagement im Jazz- und Popbereich anfangs mehr Rufschädigung als Anerkennung einzubringen; doch die Zeit arbeitet klar in Richtung Akzeptanz, und ab 1997 stellt dieses musikalische Aktivitätsfeld ein kraftvolles musikalisches Lebenselement der Pädagogischen Akademie der Diözese Linz dar. Mit der Leitung der Big Band (1997) verbinden sich für Josef Matscheko und seine Mitstreiter deutlich verbesserte Möglichkeiten, Kleinkultur in der Akademie zu fördern.

Das PSF als Konsequenz

Die ambitionierten Big Band Aktivitäten und großen Pläne erfordern völlig neue Konzertrahmen- und auch Organisationsbedingungen, die mit der bisherigen Planungsstruktur der Akademie kaum zu realisieren sind. In Koll. Martin Bauer findet sich ein Multitalent, das sowohl Ton-, als auch Film-, Licht- und Projektionstechnik beherrscht und auch selbstlos zur Verfügung stellt.  Besonderen Einsatz im Tontechnikbereich leistet auch Koll. Richard Pöcksteiner. Diese Aktivitäten finden insgesamt freiwillig außerhalb der Akademielehrverpflichtungen statt und sind zuerst idealistische Vorarbeiten ohne akademieinterne Absicherung. Josef Matscheko ringt daher sehr bald um eine Möglichkeit, diesem Wirken zumindest einen Namen zu geben, um es in weiterer Folge leichter zu einer Einrichtung reifen lassen zu können: Pädak Sound Forum (PSF)

Das PSF bis heute

Ein sehr wesentliches Element wuchs ab 1998 professionell hinzu - die Rhythmik: Mit der Verpflichtung von Koll. Heimo Janschek als Schlagzeuglehrer der Akademie und Lehrer für Ensembleleitung erfuhr darüber hinaus der gesamte Percussion- und Spielmusikbereich (Orff) neue Impulse; wieder entwickelten der Andrang und das Interesse der Studierenden eine Eigendynamik, die sogar sparbedingte Stundenkürzungen zu durchbrechen vermochte.

Mit der Betreuung der PSF – Homepage ( www.ph-linz.at ) durch Heimo Janschek begann auch eine Phase des Ordnens und Aufarbeitens. Kreatives Tun und eventorientierter Aktionismus wurden deutlicher reflektiert. Das PSF evaluierte sich zunehmend selbst und setzte somit systemintegrative Entwicklungsschritte. 

Seit 2012 betreut Joe Matscheko die PSF-Homepage selbst, die von Martin Leonhartsberger völlig neu programmiert wird und so alle Möglichkeiten bietet, um die seit über 15 Jahren gereifte Idee des PSF nun als zentrales Erfahrungs(-raum)-Projekt  der musikpädagogischen Neuausrichtung zu positionieren, verbunden mit dem Sound-Forum als Plattform für musikpädagogisches Gestalten.