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Das PSF-Studio

2005 initiiert und in den Folgejahren sukzessive aufgebaut und seither betreut von Richard Pöcksteiner

Schon vom ersten PSF-Big Band Konzert (Now`s The Time, 1998) erstellte Richard Pöcksteiner einen Live-Mitschnitt. Neben der Live-Konzert-Ebene gab es also immer auch eine Recording-Ebene, welche den Wunsch nach einem Ort reifen ließ, wo Tonaufnahme, Mischen und Mastering möglich sein würden. 

Insbesondere die Erkenntnisse aus dem Master-Studium "Neue Medien in der Musikpädagogik" machten in Verbindung mit den vielfältigen Möglichkeiten der Musik-Computer-Produktion schnell klar, dass eine zukunftsweisende Musikpädagogik an der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz eine entsprechende Musik-Produktionsstätte erforderlich machte. 

Obwohl noch immer in der Auf-, Ausbau- und Planungsphase befindlich wurde das Studio bereits vielfältig genutzt:

  • Nachbearbeitung von Konzert-Mitschnitten, 
  • Sprachaufnahmen und diverse Kompositionen für das länderübergreifende Projekt  „Lingua“, 
  • Hörspielprojekte mit Studierenden,
  • Probeaufnahmen ambitionierter Sängerinnen, etc.  
  • PH-CD-Eigenproduktion: „Das klinget so herrlich“ 

Die Einsatzmöglichkeiten der "Neuen Medien" (insbesondere) in der Musikpädagogik sind noch viel intensiver und konkreter (als bisher geschehen) zu erschließen und mit der Musikausbildung der Studenten (der VS- und HS-Musikerziehung) zu vernetzen. Das PSF-Studio kann hier einen wesentlichen Beitrag leisten.

Die Mitglieder

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Richard Pöcksteiner

Entstehung

Die schon in den Gründerzeiten des PSF tätigen Pädagogen (Martin Bauer, Josef Matscheko und Richard Pöcksteiner) waren (und sind es bis heute) ausgeprägte „Ton-und (Musik-) Computer-Technikfreaks“. 

Weil es für die neu geschaffene multimediale PSF-Big Band-Konzerterlebniskultur und überhaupt für das reiche musikalische Schaffen der Padl keine geeignete, musik-ton-technische Infrastruktur gab, waren die ersten PSF-Jahre stark von der idealistischen Zur-Verfügung-Stellung allen möglichen privaten Equipments der PSF-Akteure geprägt. 

Der (ehemalige) Padl-Direktor Dr. Hans Schachl erkannte und unterstützte dieses Engagement, indem er ein (harten Sparzeiten adäquates) PSF-Budget einrichtete, das im Laufe der kommenden Jahre (es waren ca. die Jahre 1999-2005) Schritt für Schritt eine der neuen Konzertkultur des Hauses entsprechende (ton-) technische Infrastruktur entstehen lassen konnte – eine entscheidende Maßnahme der Akademie, um die kontinuierliche Weiterentwicklung des PSF und der damit verbundenen, neuen musikpädagogischen Veränderungen zu erleichtern und zu einem substanziellen Teil des Akademieentwicklung werden zu lassen. 

Im direkten Kontext zur rasant fortschreitenden Hochschulentwicklung und der Erkenntnis, die überaus stark medial beeinflusste Musikpädagogik von heute damit direkt unterstützen zu können, entschlossen sich Josef Matscheko und Richard Pöcksteiner 2004 zu einem Masterstudium („Neue Medien in der Musikpädagogik") an der Musikuniversität Mozarteum in Salzburg. Dieses für die notwendigen musikpädagogischen Entwicklungsschritte an der (neu entstehenden) Pädagogischen Hochschule geradezu brisant relevante und förderliche Studium leitete sogleich einen entsprechenden Entwicklungsschub im entsprechenden musikpädagogischen Bereich der PH ein und führte auch zu einem von Richard Pöcksteiner direkt initiierten neuen Zentrum für Ton- und Aufnahmetechnik – zum PSF-Studio. 

Aufgrund der musikpädagogischen Dringlichkeit (und noch härter gewordener Sparzwänge) vereinbarten Josef Matscheko und Richard Pöcksteiner, das (immer knapper werdende) PSF-Big Band-Budget in den nächsten Jahren (ca. 2006-2012) großteils für die Anschaffung von Musik-Computer-Soft- und Hardware einzusetzen, um möglichst viele Musikcomputer-Produktionsplätze für die pädagogische Arbeit mit den Studenten zur Verfügung stellen zu können und eine adäquate technische Basis für das neue PSF-Studio zu schaffen. 

In dieser Weise konnte trotz akuter Sparzwänge in der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz dieser noch immer entstehende, stetig  wachsende und dabei dringlich erforderliche Entwicklungsprozess eingeleitet werden, der eine gute (infrastrukturelle) Basis für eine zeitgemäße moderne Musikpädagogik darstellt und ein wichtiger, unerlässlicher Rahmenfaktor für zukünftige Schwerpunktsetzungen in der musikpädagogischen Bildung ist.